Harald Karrer
Leader. Organisationsstratege. Möglichmacher.
Zur Person
Was ich tue
Organisationen scheitern selten an fehlendem Wissen — sondern daran, dass das, was gedacht, gefühlt und erlebt wird, unausgesprochen bleibt. Das gesprochene Wort trägt das oft nicht: Es wird gedeutet, neu gedeutet, verliert sich wieder. Ohne etwas Greifbares drehen sich Teams im Kreis, bevor überhaupt etwas entsteht, an dem sich arbeiten lässt. Ich baue mit meinen Klient:innen visuelle Prototypen: kein fertiges Bild, sondern ein Arbeitsmodell aus dem, was bisher nur in Köpfen, Gesprächen und Beziehungen existierte. Greifbar, verhandelbar — im wörtlichen Sinn beweglich. Und wenn sich die Lage wieder ändert, was in dieser Welt fast immer passiert, wird das nicht zum Rückschlag, sondern zum nächsten Teil des Prototyps. Ein Protokoll blickt zurück. Ein Prototyp zeigt nach vorn.
Warum ausgerechnet so
Visualisierung als Werkzeug setzen viele ein. Entscheidend ist, wer den Stift führt. In über 20 Jahren in unterschiedlichsten Organisationsbereichen war das verbindende Element immer dasselbe: Teams, die erfolgreich miteinander kommunizieren — nicht am Thema vorbei, sondern mit ihm. Genau das macht systemische Arbeit für mich wirksam: Beziehungsebene und Inhalt gemeinsam bearbeiten. Diese Haltung, verbunden mit strategischem Blick, systemischer und lösungsfokussierter Beratung, einem Verständnis dafür, wie Menschen und Organisationen wirklich lernen, und einem nüchternen Blick aus meiner Zeit in der Finanzwelt für Ablauf- und Aufbauorganisation — das fließt in jeden Strich, jede Struktur, jede Frage, die ich stelle. Ich verlasse Systeme auch immer wieder bewusst. Das hält den Blick frisch — und ich bringe wieder neue Erfahrungen mit, wenn ich zurückkomme.
Wie es endet
Ich will die Spannung zwischen Strategie und Alltag nicht auflösen, sondern nutzbar machen. Genau daraus entsteht Weiterentwicklung. Mein Ziel ist deshalb nicht, unentbehrlich zu werden. Ich gebe Ihnen damit auch etwas zurück, das in komplexen Situationen oft verloren geht: das Vermögen, selbst etwas mit den eigenen Themen zu tun — sie zu bewegen, umzubauen, oder bewusst loszulassen. Deshalb arbeite ich mit Teams und Einzelpersonen daran, diese Arbeitsweise selbst weiterzutragen — mit begleitenden Formaten und Weiterbildungen, die genau darauf ausgelegt sind.